Der Islam gründet auf dem Koran, der für die Gläubigen als das unverfälschte Wort Allah´s die ranghöchste Quelle des Glaubens darstellt. Die zweite Erkenntnisquelle neben dem Koran sind die Worte und Handlungen (Sunna) des ProphetenMohammeds,(Friede und Segen seien auf Ihn) des „Gesandte[n] Allah´s und Siegels der Propheten“  : Sure Al-Ahzab 33:40 Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge

Was ist der Islam?

 Der Islam (arabisch   islām, „Unterwerfung (unterwerfung an Allah) / völlige Hingabe (an Allah)

] al-islām, Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich vom Polytheismus und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre vom tauhīd, der Einheit Gottes.

Es gibt  sechs Voraussetzungen um Moslem zu werden, nämlich den Iman (Iman: voll und ganzer Glaube - Akzeptanz :in etwa übersetz) an:

  • 1-den einzigen Gott auf arabisch " Allah"
  • 2-seine Engel
  • 3-seine Offenbarung (heilige Bücher: Tora  Evangelium; gemäß Koran und Hadith sind die Schriften der Juden und Christen jedoch verfälscht und verändert worden (→ Tahrif arab.)
  • 4-seine Gesandten, die Propheten Allah´s: darunter Adam, Abraham, Moses, Jesus und zu letzt Muhammed (friede u.segen seien auf ihn)
  • 5-den Tag des jüngsten Gericht und das Leben nach dem Tod: Der Mensch werde eines Tages für seine Taten zur Verantwortung gezogen und mit dem  Höllenfeuer bestraft bzw. mit dem Paradies belohnt
  • 6-die göttliche Vorsehung.

Erwähnt werden diese Glaubensartikel u. a. im Koran (z. B. Sure 4, Vers 136): An-Nisa/Die Frau

O ihr, die ihr gläubig geworden seid, glaubt an Allah und Seinen Gesandten und an das Buch, das Er auf Seinen Gesandten herabgesandt hat, und an die Schrift, die Er zuvor herabsandte. Und wer nicht an Allah und Seine Engel und Seine Bücher und Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist wahrlich weit irregegangen.

Die fünf Säulen des Islam

 

Die fünf „Säulen“ (arabisch =arkān) des Islam sind die Grundpflichten, die jeder Muslim zu erfüllen hat:

1.     Schahada (Glaubensbekenntnis: Esch-hedu-en-la-ilahe-ilallah we-esch-hedu enne Muhammeden abduhu we Rasuluhu.

2.     Salat (fünfmaliges Gebet)

3.     Zakat (Almosensteuer)

4.     Saum (Fasten im Ramadan)

5.     Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka)

 

Die 5 Säulen detaiert erklärt

Das Glaubensbekenntniss.

Die erste dieser Pflichten ist das muslimische Glaubensbekenntnis, oder Schahada (arabisch الشهادة‎ aš-šahāda), das wie folgt lautet:

aschhadu an lā ilāha illā 'llāh wa-aschhadu anna Muhammadan abduhu ve rasūluhu /

أشهد أن لا إله إلا الله وأشهد أنّ محمدا رسول الله /

 „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und Ich bezeuge, dass Mohammed der Diener und Gesandte Allah´s  ist.“

Mit dieser, aus zwei Teilen bestehenden, Formel bekennt sich der Muslim eindeutig zum strengen Monotheismus, zu Mohammeds prophetischer Sendung und zu dessen Offenbarung, dem Koran, und somit zum Islam selbst. Wer das Glaubensbekenntnis bei vollem Bewusstsein vor Zeugen spricht, gilt als Muslim.

 

Das Gebet

Das Gebet(arabisch صلاة salāt) soll fünf mal am Tag absolviert werden, vor dem Sonnenaufgang, mittags, nachmittags, bei Sonnenuntergang und bei Einbruch der Nacht. Vor jedem dieser Gebete sind eine Ankündigung durch den Gebetsruf und eine rituelle Waschung verpflichtend. Ebenso soll der Muslim sich vor dem Gebet bewusst machen, dass er das Gebet nicht aus Routine, sondern aus der Absicht, Gott zu dienen, vollzieht. Um in den für das Gebet notwendigen Weihezustand (arabisch إحرام ihrām) einzutreten folgt die Formel „Allah ist groß (als alles )“ (arabisch الله أكبر Allāhu akbar). Im Stehen werden eine Reihe weiterer Formeln und die erste Sure des Koran (arabisch الفاتحة al-Fātiha,die Eröffnende‘) rezitiert.

Es folgen mehrere von verschiedenen Formeln begleitete Niederwerfungen (arabisch ركعات rakʿāt) in die Gebetsrichtung (arabisch قبلة qibla), welche zur Kaaba (arabisch الكعبة al-Kaʿba) in Mekka (arabisch مكة‎‎ Makka) führt. Mit einigen weiteren Formeln findet das Gebet seinen Abschluss. An sich kann das Gebet an jedem (rituell) sauberen Ort, eventuell auf einem Gebetsteppich, vollzogen werden, idealerweise jedoch in der Moschee (arabisch مسجد masdschid,Ort der Niederwerfung‘).

Am Freitag wird das Gebet am Mittag durch ein für Männer verpflichtendes und für Frauen empfohlenes Gemeinschaftsgebet (arabisch صلاة الجمعة salāt al-dschumʿa,Freitagsgebet‘) in der Moschee ersetzt, welches von einer Predigt (arabisch خطبة chutba) begleitet wird.

 Das rituelle Gebet ist von den Bittgebeten (arabisch دعاء duʿāʾ) und dem Gedenken (arabisch ذكر‎‎ dhikr) zu unterscheiden.

Die Almosensteuer

Die Almosensteuer (Zakāt, زكاة) ist die verpflichtende, von jedem psychisch und psyschich gesunden, freien, erwachsenen und finanziell dazu fähigen Muslim zur finanziellen Beihilfe von Armen, Sklaven, Schuldnern und Reisenden sowie für die Anstrengung oder den Kampf auf dem Wege Gottes zu zahlende Steuer.

Die Höhe variiert je nach Einkunftsart (Handel, Viehzucht, Anbau) zwischen 2,5  und 10 Prozent ebenso wie die Besteuerungsgrundlage (Einkommen oder Gesamtvermögen).Die Zakat ist eine fromme Handlung und religiöse Pflicht des Muslims und kann somit nur Muslimen zugute kommen.

 

Das Fasten

Das Fasten (saum) findet alljährlich im islamischen Monat Ramadan statt. Der islamische Kalender verschiebt sich jedes Jahr im Vergleich zum gregorianischen Kalender um 11 Tage. Gefastet wird von Beginn der Morgendämmerung – wenn man einen „weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden“ kann (Sure 2, Vers 187) – bis zum vollendeten Sonnenuntergang; es wird nichts gegessen, nichts getrunken, nicht geraucht, kein ehelicher Verkehr und Enthaltsamkeit im Verhalten geübt.

Muslime brechen das Fasten gerne mit einer Dattel und einem Glas Milch, wie dies der Prophet getan haben soll. Der Fastenmonat wird mit dem Fest des Fastenbrechens ('Īd al-fitr) beendet.

 

Die Pilgerfahrt

Die im letzten Mondmonat Dhu l-hiddscha stattfindende Pilgerfahrt nach Mekka (Haddsch, حج) soll jeder Muslim, sofern möglich, mindestens einmal in seinem Leben antreten, um dort unter anderem die Kaaba siebenmal zu umschreiten. Entscheidend dafür, ob die Pilgerfahrt zur Pflicht wird, sind unter anderem seine finanziellen und gesundheitlichen Lebensumstände. Die Einschränkung der ritualrechtlichten Pflicht der Pilgerfahrt ist in Sure 3, Vers 97 begründet:

„… Und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden

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